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Oliver Plaschka: Die Magier von Montparnasse

Paris, Montparnasse 1926: Beim letzten einer Reihe von Auftritten des Zauberkünstler Ravi bricht der Magier eine Zaubererregel: Er wendet echte Magie an, um sich und seine Assistentin nach einem gefählichen Malheur zu retten. Die geheime Societe, der Zaubererverband, schickt ihre Vertreter, um den Fall zu untersuchen. In einem kleinen Hotel treffen diese magischen Menschen zusammen und ziehen auch Unwissende und womöglich die ganze Welt in einen Kampf zwischen Traum und Wirklichkeit.

Was eine atemberaubend spannende Geschichte erwarten läßt, überzeugt leider nicht. Wirklich fesselnd wird Die Magier von Montparnasse nämlich erst im Showdown, der 300 Seiten auf sich warten lässt. Bis dahin dümpeln die Geschehnisse so dahin, nicht uninteressant, aber langatmig. Der doch überraschende Schluss, die ständig wechselnden Perspektiven sowie der schöne, kunstvolle Schreibstil von Oliver Plaschka, authentisch zu 1926 und dennoch sehr gut lesbar, retten Die Magier von Montparnasse dann doch noch. Dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack sowie das Gefühl, dass hier weniger mehr gewesen wäre.