John Rector: Frost

Ex-Häftling Nate und seine schwangere Freundin Sara sind mit Hab und Gut auf dem Weg in den Süden, als sie während eines Schneesturms in einem Diner auf Syl treffen. Der bietet ihnen 500 Dollar, wenn sie ihn bis Reno mitnehmen. Todkrank und ständig hustend sitzt er auf ihrer Rückbank, während sie immer weiter in den Blizzard geraten. Als sie schliesslich in einem Motel unterkommen wollen, ist Syl offensichtlich tot. Da entdecken sie 2 Millionen Dollar in seinem Koffer und treffen
eine fatale Entscheidung, während die Welt um sie herum einschneit und eine Flucht vor den schrecklichen Konsequenzen unmöglich ist.

Immer wenn man denkt, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, setzt John Rector in seinem Romandebut Frost noch einen drauf. Gekonnt läßt er seine Leser mitzittern, wenn Sara und Nate fatale Entscheidungen treffen und immer tiefer in einen Albtraum hineingezogen werden. Ein von der Außenwelt abgeschnittenes Motel ist sicher nicht die innovativste Kullisse für einen Thriller, wurde hier aber phänomenal spannend in Szene gesetzt.
Frost zieht einen gleich zu Beginn in seinen Bann und läßt bis zur letzten Seite, ja bis zum letzten Buchstaben nicht mehr los.

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